22.01.2024 Schon wieder Kamin

Der Wecker klingelte unbarmherzig um 6:45. Und um Sieben. Und um viertel nach sieben. Herrin erhob sich schließlich stöhnend aus dem Bett, ging aufs Klo und forderte mich dann auf umzudrehen. Der Kochlöffel klatschte sieben Mal schmerzhaft auf meinen Hintern. Dann löste Herrin mir alle Ketten. Ein Quasi Vanilla Tag war angesagt, denn der Kamin sollte umgebaut werden.

Entsprechend verrichtete ich meine morgendlichen Pflichten ohne Einschränkungen, begab mich sofort danach an den Blog und versuchte, vor Eintreffen des Handwerkers, damit zu Ende zu kommen. Leider gelang mir dies nicht ganz. Punkt neun stand er vor der Tür. Zuvor hatte ich bereits den Stretcher ablegen müssen. Die Eier hatten sich wieder einmal so stark zusammengezogen, dass ich vor Schmerz kaum noch gehen konnte. Wenig sinnvoll, wenn ich einem Handwerker zur Hand gehen soll. Das hatte Herrin schweren Herzens eingesehen.

Dieses Mal kamen wir weit schneller voran. Bereits um halb zwölf hatten wir, zumeist er, die offene Feuerstelle "ausgebaut" und zusammen hatten wir die Abzugsrohre für den Buller Ofen angebracht. Den Blog hatte ich zwischendrin auch noch abschließen können.

Weiterhin ohne Ketten begann ich zu kochen. Der Grund war, dass wir auf Rückmeldung des zweiten Handwerkers warteten, der, wie beim letzten Mal, das verschließen der Öffnung vornehmen würde. Und es konnte passieren, dass er einfach plötzlich vor der Tür stünde. Herrin hat jedenfalls wieder Diät Wochen ausgerufen. Das äußerte sich gestern in einem großen Topf Minestrone, der uns zweimal verköstigen sollte. Gegen halb eins hatte ich das Essen auf den Tisch gebracht. Und durfte auch oben essen. "Du glaubst gar nicht, wie falsch sich das anfühlt, sklave", knurrte Herrin denn auch. Immerhin schmeckte Ihr die Minestrone gut.

Nach dem Essen begab ich mich ins Bad und begann eine der neuen Regeln umzusetzen: wöchentliches Bad putzen, Teil 1: Waschbecken, Spiegel, Badewanne und Abstauben allgemein. Duschkabine und Klo folgen am Dienstag. Herrin war mit der Ausführung nicht 100%ig zufrieden und zeigte mir, wie Sie sich das eigentlich vorgestellt hätte.

Gegen 15 Uhr brachen wir zum Einkaufen auf. Ich hatte die Einkaufsliste soweit ergänzt und mich mit dem Plug für die Fahrt gerüstet. Außerdem stand noch ein Zettel der Überraschungsbox aus: Knebel beim Einkauf. Zunächst wollten wir reichlich Abfall am Wertstoffhof entladen. Doch der war geschlossen. Unverrichteter Dinge ging es weiter zu ALDI. Auf dem Parkplatz legte ich den Knebel an (Big One) und zog eine FFP2 Maske darüber. 

Nahezu unmittelbar begann ich unter der Maske zu sabbern. "Brauchst ein Taschentuch, sklave?", grinste Herrin denn auch bereits in der Gemüseabteilung. Ich war jedenfalls mehr damit beschäftigt, die Maske nicht komplett zu durchnässen, als dass ich mich auf die Einkäufe selber hätte konzentrieren können. Nicht einmal der Plug im Hintern bereitete mir gefühlt Probleme. Natürlich standen wir auch noch üppig an der Kasse an. Ich war heilfroh, es ohne große Unfälle wieder in den Wagen geschafft zu haben. Weiter ging es zum zweiten Supermarkt  "Ne, so nehme ich dich nicht mit rein, sklave! Du wartest schön im Wagen, wie alle Männer das hier tun." Irische Männer schicken Ihre Frauen einkaufen. Sie fahren Sie zum Supermarkt und warten auf dem Parkplatz, nicht selten mit andauernd laufendem Motor, darauf, dass Ihre Holde mit dem vollen Einkaufswagen wieder heraus kommt. Wie ich nun, nur mit dem Unterschied, dass ich ohne Wagenschlüssel im Wagen saß. Den hatte Herrin sicherheitshalber mitgenommen. 

Immerhin hatte Sie mir mein Handy da gelassen. So verging die Zeit zügig, bis Sie wieder aus dem Laden kam. Ich kutschierte Gebieterin sicher wieder nach Hause. Unter sinnlose Tätigkeiten ist sicher einzureihen, dass ich den Hühner Auslauf komplett reparierte. Denn der nächste Sturm, Jocelyn, war bereits für Mittwoch Mittag vorhergesagt. Immerhin stürmten die vier Hühner sogleich hinaus, rannten lebhaft hin und her und begannen im Rasen nach Verwertbarem zu picken. Ihnen schien es gefallen zu haben, wieder etwas Auslauf genießen zu dürfen. Nach einer halben Stunde war es Ihnen aber dann auch schon wieder zu windig und sie verzogen sich erneut in die windgesicherte Zone unter Ihrem Haus. Herrin vermisst seit Sturm Isha jedenfalls einen großen, schweren Rosmarin Topf. Sobald das Wetter es zulässt, wird sich wohl sklave danach auf die Suche im Garten begeben dürfen.

Der Rest des Nachmittags verging damit, auf den Rückruf des Handwerkers zu hoffen. Der leider nicht kam. Punkt 17:30, wie von Herrin erwünscht, stand das Abendessen, der Rest Minestrone, für uns beide auf dem Tisch. Und anschließend ging das Warten weiter. Wir verbrachten die Zeit vor unserem jeweiligen Laptop und spielten unser Game. Kurz vor acht kam dann endlich die Rückmeldung: Ich kontaktiere Euch morgen.

Da wir unser gesamtes Wohnzimmer bei Seite geräumt und mit Planen verhängt hatten, mussten wir zum Fernsehen in den Living ausweichen. Nicht optimal, aber durchführbar. Wir verlegten unseren Aufenthaltsort dorthin und sahen bis halb elf fern. Dann ging es ins Bett, natürlich nur Dreipunkt befestigt. Einschlafen konnten wir relativ lange nicht. "Ist ja auch bald Vollmond, sklave", meinte Herrin müde.



Kommentare

  1. ich sehe immer die Bilder der leckeren gericht, wie wäre es denn wenn Sklave auch die Rezepte dazu hier online stellen würde ?

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    1. Lieber gueni, wenn du ein Rezept gerne selber ausprobieren möchtest, schreib einfach die E-Mail Adresse im Impressum an. Ich schreib Dir dann gerne das Rezept auf und schicke es Dir (oder Herrin). Ich hab nur nicht das Gefühl, dass allzu viele Leser in einem Auswanderer TPE FemDom Blog, mit Betonung auf TPE FemDom, auch noch Rezepte lesen müssen. Aber es freut mich sehr, wenn sie Dich interessieren.

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  2. Good luck with the bathroom cleaning routine and i love the fact that your Mistress has you drooling as you accompany her shopping. Owner would approve!

    p
    x

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    1. I'm improving and will certainly end up, where Herrin wants me. And the drooling was crazy, I can tell you. This gag is madness!

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