25.11.2023 sklave ist unkonzentriert

Gestern morgen gegen acht weckte mich Herrin. Und trieb mich alsbald aus dem Bett, da sich eigentlich die Heizungswartung angekündigt hatte. Entsprechend frei durfte ich im Haus "herumlaufen". Das heißt ohne Ketten, aber natürlich bedeutet es nicht, dass ich, ohne Herrins Erlaubnis, den Raum verlasen dürfte, in dem ich mich gerade aufhalte. Um kurz nach neun wussten wir mehr: Ich hatte den Kollegen angerufen und er mir mitgeteilt, dass er es heute wahrscheinlich doch nicht schaffen würde vorbei zu kommen. "Erst nächsten Samstag", meinte er. "Dann kann ich dir ja gleich die Ketten wieder anlegen, mein sklave", meinte Herrin etwas unwirsch, als Sie aus dem Büro zu mir herüberkam. Sie mag es einfach nicht, wenn Ihre Pläne durchkreuzt werden. Ich kniete brav auf meinem Platz neben dem Tisch, wenn auch "nur so". Sie besah sich die Küche, nickte und zog einen Zettel aus der Überraschungsbox.

"Hm, nee, das passt mir heut nicht. Ich zieh einen anderen." Der zweite schien Ihr besser zuzusagen. "Der erste war gut, aber hätte heute nicht recht gepasst. Wir haben genug zu tun." Sie hielt mir lächelnd das Papier entgegen: 

sklave trägt beim Einkauf den E-Stim Plug (beim Auto fahren auf Aus) beim Einkaufen gut spürbar hochdrehen.

"Wir gehen heute nämlich shoppen. Und wenn es guten Fisch gibt, machst du uns morgen Sushi, mein sklave." Ich kam wieder an die Kette und an mein Stehpult. Mit dem Blog war ich gegen elf fertig und begann mich ums Mittagessen zu kümmern. Ich war inzwischen allein zu Hause, da Herrin eine Runde joggen gegangen war. Erst kurz vor halb zwölf war Sie, verschwitzt, aber guter Laune, wieder zurück. Und als Sie kurz vor zwölf, frisch geduscht, wieder im Wohnzimmer ankam, stand der Grünkohl auf dem Tisch. Es ist erstaunlich, wie so ein simpel zu kochendes Gericht, mit den richtigen Zutaten, einfach nur richtig genial schmeckt. Die geräucherten Tomahawk Steaks erwiesen sich einmal mehr als perfektes Fleisch im Grünkohl. Und selbst die etwas mehligen, irischen Kartoffeln waren als Begleiter genau richtig. Und unser Session IPA war der beste Durstlöscher dazu.

Direkt im Anschluss ging es in die Stadt. Herrin hatte etwas Mühe, den E-Stim Plug einzusetzen, ich selber bekomme das mit dem weichen Ding gar nicht erst hin, und dann ging es los. Zunächst fuhren wir Fisch kaufen. Leider gab es keinen Thunfisch, aber andere gute und, vor allem, frische Fische. Wir ließen uns einige, schöne Filets schneiden und ich tigerte währenddessen mit der Strom  Stimulation im Laden unruhig hin und her. Herrin gefiel es so gut, dass Sie direkt im Anschluss zu Fuß einen Schreibwaren- und Bücherladen aufsuchte, der eigentlich noch nie unser Ziel war. Und Sie lief, mit mir im Schlepptau, wirklich den ganzen Laden ab. Herrin gefiel es offenbar sehr, mich so unkonzentriert und tollpatschig rumlaufen zu sehen.

Weiter ging es zum Supermarkt. Meine Plug bedingte Konzentration ließ dort so sehr zu wünschen übrig, dass Herrin sich mehrfach vor Lachen ausschüttete. Ich wusste weder, was wir einkaufen würden, noch wo die Sachen denn im Supermarkt stehen. Ich war heilfroh, als wir, mit zwei vollen Einkaufstaschen, wieder beim Wagen ankamen. Weiter ging es zum Allround Markt, neue Büroklammern kaufen. Und auch noch zu ALDI. Und dort hatte der E-Stim ein Einsehen mit dem armen sklaven und versagte seinen Dienst. Die Batterie war am Ende.

Wieder zu Hause angekommen, kochte ich Herrin erst einen schnellen Kaffee. Als wir diesen getrunken hatten, ging es hinaus ins Freie. Herrin hatte mich ein Hühnerhaus besorgen lassen und wollte unbedingt, dass wir es aufbauen. Der Bauplan war fast IKEA würdig und so hatten wir keine Probleme, das Häuschen aufzustellen. Nun benötigten wir nur noch Hühner, Einstreu und Futter. Einstreu bestellten wir lokal und wegen der Hühner schrieb ich einen Farmer an. So verging die Zeit wie im Flug. Und schon war es dunkel und Herrin wünschte Abend zu essen. Sie bereitete sich Abendbrot vor, während ich für mich die Grünkohl und Kartoffelreste warm machte. Die zwei auf dem Würfel bedeutete erneut, dass das Essen mit Messer und Gabel zu essen war. "Ich besorge einen neuen Würfel. Das geht ja nicht mit rechten Dingen zu", beschwerte sich Herrin denn auch lautstark, dass er nun zum zigten Mal auf die 1-3 gefallen war.

Den Abend selber verbrachten wir auf und vor der Couch und sahen die sehr skurrile Serie "The Consultant", mit Christoph Waltz, in einem Rutsch durch. Sie ist sicher nichts für jedermann, aber Herrin, und auch ich, amüsierten uns köstlich. Dazu wünschte Herrin einen neuseeländischen Sauvignon und, "mir geht's heut richtig gut, mein sklave", anschließend den südafrikanischen Cabernet Blend. Gegen elf ging Herrin beschwingt ins Bett. Ihr sklave hingegen, hatte den Alkohol nicht so gut vertragen. Aber Herrin sorgte mit der bewährten Dreipunkt Technik dafür, dass sklave nachts nicht aus dem Bett fallen konnte.

Kommentare

  1. Strom im Po ist echt fies. Vom starken Klopfen, Dauervibration, einzelne Stromstösse und alles auf Automatik mit Wiederholung bis die Batterie am Ende ist. Und Eheherrin amüsiert sich köstlich ab den Zuckungen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Herrin haben meine analen Probleme jedenfalls sehr gefallen. Und nur das zählt bekanntlich.

      Löschen

Kommentar veröffentlichen