03.11.2023 Die Zwischendecke

Herrin war schon um halb sieben wach. Kein Wunder, hatte sich doch unser Handwerker für neun Uhr angekündigt. Und wenn so etwas der Fall ist, ist Herrin immer etwas nervös. Immerhin war Ihr ein wenig nach Kuscheln zumute, ehe Sie mit dem Rohrstock Ihr Tagwerk begann. Acht mal ließ Sie Ihn letztlich auf den sklaven Hintern niedersausen. Und mir stellt sich die Frage: Schlägt Sie öfter, je mehr ich Ihr morgens meine Liebe beim Kuscheln zeige? Den Fußdienst kürzte Sie erneut etwas ab, denn "sonst friere ich mir bei offenem Fenster noch den Hintern ab." Sprach angezogene Herrin, während sklave nackt vor Ihr kroch.

Sie nahm mir alle Ketten, Cuffs und sogar das Collar ab. "Das wird nicht ganz ungefährlich heute. Und ich will nicht, dass dich dabei irgendetwas behindert, mein sklave! Unfälle brauchen wir nicht." Ich lief in die Küche, kochte Herrin Ihren Kaffee und räumte die Spülmaschine aus und wieder ein. Groß Reine machen erschein wenig sinnvoll, wenn wir den ganzen Tag über in der Küche die Decke abhängen wollten. Nachdem Herrin Ihren Kaffee serviert bekommen hatte, schrieb ich sofort meinen Blog und wurde genau um 9:02 fertig, gerade als unser Taxi fahrender Handwerker draußen vorfuhr. 

In unserer Küche befindet sich ein offener Dachspitz, mit einer absoluten Höhe von ca. 5,5 Metern im Spitz. Die Decke planten wir auf etwa 3,7 Meter Höhe abzuhängen. Nachdem wir alles vermessen hatten, fuhren wir zum Baumarkt und erstanden Holz, Schrauben und weitere, notwendige Utensilien, die wir im Hänger unseres Taxifahrers zum Haus fuhren. Da wir keine passende Staffelei besitzen, hatte unser er zwei große Leitern zum Anlehnen mitgebracht. Eine war war mit knapp vier Metern länger allerdings selber ziemlich kurz. Zunächst lehnte er die Leitern links und rechts in den Schrägen an und legte dann ein schweres Brett dazwischen. 

Während ich notwendigerweise die wackligere der beiden Leitern versuchte festzuhalten, kletterte er über eine Trittleiter auf die Behelfssatffelei, befestigte er - peu a peu - das Holz Gerüst, auf knapp vier Meter Höhe, im Raum, an das wir später die Latten nageln wollten. Mit der Handkreissäge schnitt ich die Balken auf passende Länge und Gärung, reichte Sie hinauf und er schraubte Sie in knapp vier Meter Höhe in die tragenden Balken und  Wand. Als das Gerüst kurz vor Mittag "stand", begab ich mich in die Spitze des Giebels, entfernte zunächst die alte Glühlampe und ergänzte mit Lüsterklemmen zwei Kabelverlängerungen für die zukünftige Beleuchtung des Raums. 

Dann setzten wir uns zu dritt zum Mittagessen an den Tisch, den wir ins Wohnzimmer getragen hatten. Herrin hatte sich den Vormittag über kaum blicken lassen und sich um Ihren Ersatz-Arbeits-PC gekümmert. Sie hätte, angesichts Ihrer Höhenangst, aber auch nicht helfen oder in Ruhe zusehen können. 

Die 'agli Aromi' Sauce hatte ich am Vorabend bereits zubereitet gehabt und so standen die Orecchiette mit Sauce bereits eine Viertelstunde später auf dem Tisch. Übrigens lecker wie immer. Anschließend begannen wir die Latten ans Gerüst zu nageln. Dabei stand ich immer auf der kurzen Leiter und nagelte, während unser Handwerker dasselbe auf der langen Leiter vollführte. Wir kamen zügig voran und viertel nach fünf waren sogar die Seitenleisten und auch die Lampen fertig installiert. Als ich die Lampen anschloss, stand schließlich auch Herrin mit im Raum und beobachtete die finalen Arbeitsschritte. Nachmittags war Sie wohl eine große Runde alleine gelaufen.

Als ich schließlich das letzte Mal von der Leiter stieg, die Lampen funktionierten, merkte ich erst, wie geschlaucht ich war. Herrin schickte mich sofort duschen und ließ mich, als Abendessen, die umfangreichen Reste des Mittagessens vertilgen. Sie legte mir danach wieder Collar und Cuffs an, aber ohne Ketten. "Erhol dich erst mal ein wenig, sklave." Das sauber machen des Saustalls und Drecks in der Küche durfte ich auf den nächsten Morgen verschieben. Herrin war sowieso schon gnädig gewesen, den Küchenboden zu fegen und danach zu wischen, während ich das Werkzeug und die Holzreste im Schuppen verstaute. Und natürlich servierte ich Ihr noch einen Saoirse 0,0, ehe wir es uns auf der Couch, auch ich, gemütlich machten und unsere Serie weiter sahen. Kurz vor halb elf schickte Herrin uns schließlich ins Bett. Dort kamen auch die Ketten wieder dran und sklave wurde sicher Dreipunkt befestigt. Erstaunlicherweise benötigte ich allerdings einige Zeit um einschlafen zu können.

  

 




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