19.04.2023 Ein Tag fast ganz ohne Ketten

Herrin und ich quälten uns erneut aus dem Bett. Genauer gesagt: Herrin quälte sich mühsam aus dem Bett und dann mich, weniger mühsam, aber effektiv, mit dem Kochlöffel. Dieser verließ auch nicht Ihre Hand, als ich mich um Ihre Füße kümmerte. Anschließend pinnte Sie mich mal wieder mit Ihren Füßen auf den Boden. So könnte ich, dürfte ich, stundenlang verweilen.

Der Tag stand ganz im Zeichen von "viel zu tun" und entsprechend zügig machten wir uns auf in die Arbeit. Herrin nahm Ihren Kaffee am Rechner, wir frühstückten Brot, Ei und Marmeladen und machten uns konzentriert an die Arbeit. Bei mir gab es eine nervige Deadline zu halten, die mit umfangreichen Vorarbeiten verbunden war. Leider eine Aufgabe für jemanden der Vater und Mutter erschlagen hat. 

Da wir vielfältige Aktivitäten rund ums Haus anstehen hatten, nahm mir Herrin für den Tag die Ketten, aber nicht die Cuffs ab. So konnte ich Herrin endlich auch mal bei ein paar Ihrer kleinen Runden an der frischen Luft und rund ums Haus begleiten. Als erstes traf unser Weinpaket am Vormittag an. Und, zu unserer kompletten Überraschung und Freude, war es gut gepflegt und unbeschädigt angekommen. 

Gegen Mittag traf dann der sehnlich erwartete IKEA Lieferservice ein. IKEA gibt es nur rund um Dublin und so waren wir das Risiko eingegangen, nur über die Online IKEA Planungsvorlagen und von Deutschland aus, drei große Schränke, einen Schreibtisch und weiteren Krimskrams, online zu bestellen. Das zwei Mann Team benötigte eine gute halbe Stunde zum Entladen.

Gegen 14 Uhr klopfte der Techniker, der uns ans Glasfasernetz anschließen sollte. Nachdem ich ihm geholfen hatte, die Metallabdeckung auf der Straße abzuheben, machte er sich an die Arbeit. Kurz nach vier hatten wir verlegte Glasfaser im Haus: Über den, an der Straße stehenden Mast, durch die Bäume hindurch, in unser Dach und von da in unseren Eingangsbereich. 

Inzwischen war ich mit meiner Termin Arbeit fertig geworden und Herrin schlug vor, schon etwas früher essen zu gehen. Wir fuhren in ein kleines Städtchen in der Nähe, wo wir ein gutes Restaurant kennen. Und fuhren unverrichteter Dinge wieder heim, denn dort war der Strom ausgefallen und wir hätten bestenfalls "kalte Platte" bekommen können. Auf dem Heimweg fuhren wir noch beim Supermarkt vorbei, kauften Unmengen Gemüse ein und kehrten dann in dem kleinen Lokal ein, in dem wir bereits am Sonntag, für ein Sandwich, eingekehrt waren. Herrin nahm Fish&Chips und ich ein Hühnchen Supreme, beides in Ordnung. Und bereits um halb sieben deutscher Zeit schlugen wir wieder zu Hause auf. Herrin hatte keine große Lust zu laufen. Daher nutzten wir das spektakulär gute Wetter, um uns mit einem Gordon's 0,0m auf die Veranda, in den Sitzsack, zu fläzen. Und vor allem legte Herrin mir wieder die Ketten an.

Und nahm Sie mir, nach dem Gin Tonic, gleich auch wieder ab, denn: "Lass uns mit dem Wohnzimmer Schrank doch gleich schon anfangen, mein sklave. Ich hasse es, wenn du so frei rum rennst, aber wir müssen das Zeugs halt zusammenbauen." So begannen wir unseren Wohnzimmer Schrank zu schrauben und zu hämmern. Gegen 22:30 deutscher Zeit beendeten wir, ziemlich verschwitzt, unsere Arbeit, ohne fertig geworden zu sein. Der Rahmen steht, etliche Einschübe sind ebenfalls eingebaut, aber da wir den Schrank als Raumteiler verwenden werden, müssen wir, zur Fixierung des Schrankes im Raum, einige Bohrungen vornehmen. Dazu müssen wir erst nochmal beim Baumarkt vorbei.

Herrin legte mir die Ketten im Bett wieder an, befestigte mich sorgfältig und wir waren erschöpft sofort weggetreten.

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